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Stadt, Land, Karte - der Blog rund um Landkarten, das Reisen und mehr
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Stadt, Land, Karte - der Blog rund um Landkarten, das Reisen und mehr

In diesem Blog finden Sie Artikel zu den Unterschieden der verschiedenen Reiseführer-Reihen, es wird erklärt welche Art von Karten es gibt und wie man Karten liest, es werden Kuriositäten vorgestellt und unnütze aber unterhaltsame Fakten genannt.


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Eine Welt viele Weltkarten

Globen

 

Wie genau ist eine Weltkarte?

 

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass auf manchen Weltkarten Grönland fast so groß ist wie Afrika? Und dass die Strecke zwischen Nordafrika und Südafrika ungefähr genau so lang ist, wie die Strecke von Nordafrika nach Island? Stimmt das?

Nein, das stimmt nicht. Afrika ist in der Realität 14 mal größer als Grönland und von Nordafrika nach Südafrika legt man mehr als die doppelte Strecke zurück als von Nordafrika nach Island.

 

Das liegt vor allem daran, dass die Erde (nahezu) eine Kugel ist. Wenn man versucht, dieses dreidimensionale Gebilde auf eine zweidimensionalen Fläche abzubilden, muss man wohl oder übel Abstriche machen, um eine einigermaßen praktikable Karte zu bekommen.

Wie Sie eine möglichst gute Abbildung (Projektion) der Welt für Ihre Zwecke finden, erkläre ich Ihnen jetzt...

 

Es gibt nämlich verschiedene Möglichkeiten, die Erde auf eine Fläche zu projizieren.

 

Die Mercator-Projektion

 

220px-Tissot_mercator

 

Dies ist eine der klassischsten Projektionen.

Die Mercator-Projektion ist eine Zylinderprojektion. Man kann sich also vorstellen, dass man einen Zylinder passend über einen Globus stülpt und jeden einzelnen Punkt des Globus auf den Zylinder projiziert.

Das führt dazu, dass das Bild in Nord-Süd-Richtung verzerrt und die Maßstäbe innerhalb der Karte unterschiedlich sind. Somit ist z.B. Grönland fast so groß wie Afrika, Amerika etwas in die Länge gezogen und die Pole nicht mehr zu sehen.

Die Karte wurde von Gerhard Mercator zur See-Navigation entwickelt. Da sie winkeltreu ist, kann man mit ihr navigieren. Praktisch heißt das, dass eine eingezeichnete gerade Strecke immer im gleichen Winkel zum Koordinatensystem liegt, wie auf der Erde. Die Distanz ist nach Maßstabsrechnung und Abzug der topographischen Unebenheiten auch fast gleich.

Die Mercator-Projektion bietet sich als Weltkartenabbildung an, wenn man z.B. Europa trotz seiner „Kleinheit“ recht detailliert im Vergleich zur Welt sehen möchte, wenn es nichts ausmacht, dass die Flächenverhältnisse nicht stimmen und wenn man den Platz an der Wand möglichst platzsparend ausfüllen möchte.

 

Beispiel: Pinworld und viele weitere.

 

 

Die Peters-Projektion

 

Peters.proj

 

Der Kartograph Arno Peters hat diese Projektion 1974 veröffentlicht mit der Intention die Fläche der Länder in der „3. Welt“ im Verhältnis zu den nördlichen Industrieländern richtig darzustellen.

Die Projektion ist auch eine Zylinderprojektion, allerdings mit einem Zylinder, der den Globus bei 45° Breite schneidet, also eigentlich im Globus steht. Zudem ist die Projektion so gewählt, dass alle Flächen den gleichen Maßstab haben (flächentreu) und dass Orte gleicher Breite bzw. Länge auch auf den gleichen waagerechten bzw. senkrechten Linien liegen (lage- und achsentreu).

Das führt dazu, dass die Form der Erdteile sehr verzogen wird und die Konturen vor allem im Norden und Süden nur noch sehr wage den eigentlichen entsprechen.

Wer sich die Wohnung nicht mit dem vermeintlichen Vorteil der weißen Rasse schmücken möchte (was übrigens nie die Intention von Mercator war), sondern die Verhältnisse richtig dargestellt haben möchte, ist bei der Peters-Projektion richtig. Außerdem zieht sie einfach Blicke auf sich und hängt bestimmt nicht in jeder Wohnung.

 

Beispiel: Die Peters-Karte (haben wir leider noch nicht im Webshop), ist aber bei uns im Ladengeschäft anzuschauen oder per Nachricht zu bestellen.

 

 

Die Hammer-Projektion

 

hammer_proj

 

Diese Projektion hat es in sich. Sie ist eine konstruierte Azimutalprojektion. Die einfachste Erklärung: lege eine Fläche auf den Pol des Globus und projiziere von diesem aus mit komplizierten mathematischen Formeln über die einzelnen Punkte des Globus auf die Fläche.

Vorteil: die Karte ist flächentreu mit geringer Verzerrung. Die Erde wird als Ellipse dargestellt und die daraus resultierende Karte ist flächentreu, ohne die starke Verzerrung der Peters-Karte. Da der Äquator und der Mittelmeridian maßstabsgetreu als Geraden dargestellt werden, nimmt die Verzerrung zu den Polen und zu den Kartenränder zu.

Diese Projektion ist mit eine der genausten Abbildung der Welt.

 

Leider kennnen wir im Moment keine gedruckte Karte, die die Hammer bzw. die Hammer-Aitoff-Projektion nutzt.

 

 

Die Robinson-Projektion

 

robinson_proj

 

Die Robinson-Projektion ist keine Projektion im klassischen Sinn. Sie ist eine Abbildung, die nicht anhand mathematischer Formeln, sondern durch Referenzpunkte ermittelt wird. Das heißt die Breitengrade werden vom Äquator bis zu den Polen durch Geraden mit bestimmtem Abstand dargestellt. Bei den Längen ist der Nullmeridian die einzige Gerade. Punkte, die zwischen den gegebenen Punkten liegen werden näherungsweise eingefügt.

Diese Projektion bietet den Vorteil, dass die Erde nahezu flächen- und winkeltreu ist. Die Karte ist für den Betrachter schön und übersichtlich anzusehen. Einziger Nachteil ist, dass die Karte an keiner Stelle nicht verzerrt ist.

Diese Projektion mit ihren Nachfolgern ist eine der übersichtlichsten und dekorativsten Darstellungen der Erde. Nachteil ist eigentlich nur, dass die rechteckige Fläche nicht komplett ausgefüllt ist, was die meisten Kartenhersteller aber gut kaschieren.

 

Beispiel: Varianten der Robinson-Projektion nutzen z.B. National Geographic und Columbus

 

Die Goode-Projektion

 

goode_proj

 

Die Goode-Projektion ist eine mathematisch konstruierte Abbildung der Erde. Dabei wurden alle Breitenkreise und der Mittelmeridian als gerade Linien vorausgesetzt. Damit die Flächentreue sich ergibt, ist die Karte zerschnitten, also hat weder eine rechteckige noch eine Ellipsenform und an den Rändern ist die Karte verformt.

Diese Abbildung der Erde ist zwar durch die „Trennung“ der Kontinente recht übersichtlich,

aber für das Auge schwer mit dem Globus zusammen zu kriegen. Dafür ist in den nördlichsten und südlichsten Regionen die Flächentreue so gut wie erhalten.

Diese Karte wird selten als Wanddekoration genutzt, sondern eher als Zugabe um bestimmte Gegebenheiten auf der Erde zusätzlich darzustellen.

 

Beispiel: Eine Weltkarte nur mit dieser Projektion ist uns nicht bekannt, aber auf den Weltkarten von National Geopraphic sind in den unteren Ecken jeweils Goode-Projektionen zu den Themen Bevölkerung und Vegetation.

 

 

Die Polar-Projektion

 

polar_proj

 

Dies ist die letzte Projektion einer Weltkarte, die ich vorstelle. Und es ist auch wieder eine echte Projektion, nämlich eine perspektivische Azimutalprojektion. Heißt: man lege eine Fläche auf den Nordpol und projiziere über den Südpol alle Punkte auf die Fläche.

Es entsteht eine kreisrunde Karte mit dem Nordpol als Mittelpunkt und den Kontinenten darum herum angeordnet. Die Meridiane sind als Strahlen vom Nordpol ausgehend angeordnet. Dabei ist die Karte aber weder längen- noch winkeltreu. Die Breitengrade werden als konzentrische Kreise dargestellt. Diese Projektion weist an den polarnahen Gebieten starke Verzerrungen auf.

 

Beispiel: Leider kennen wir keine gedruckte Karte, die diese Projektion aufzeigt, außer das Logo der UNO.

 

 

Die aktuell zu kaufenden Weltkarten sind meist leichte Abweichungen dieser Projektionen, wobei aber das Grundbild den oben beschriebenen Projektionen sehr ähnlich bleibt.

 

Autorin: Anna Stiefel

email: anna@das-landkartenhaus.de

 

 

 

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Atlas der Seltsamkeiten - Heute: Umzug einer Stadt

Umzug einer Stadt

 

kiruna

 

In Nordschweden, wo die Welt mit endlosen Weiten, Ödland, Tundra und mächtigen Gebirgszügen scheinbar zu Ende geht, liegt die kleine Stadt Kiruna. Sie ist die nördlichste Stadt Schwedens, hat im Winter 20 Tage Polarnacht, im Sommer 50 Tage ununterbrochene Helligkeit und den 2104m hohen Berg Kebnekaise in der Nachbarschaft.

 

Doch das größte unterirdische Eisenerzbergwerk der Welt kommt immer näher an die Stadt heran und ruft mit seinen Tunnelsystemen, die bis zu 1300m tief hinunter gehen, Schäden in Kiruna hervor.

Da die Stadt aber ohne das Bergwerk nicht überleben würde, da es die wirtschaftliche Grundlage und größter Arbeitgeber der Region ist, mussten sich die Verantwortlichen der Stadt etwas überlegen.

Das haben sie gemeinsam mit den Bergwerksbetreibern getan und beschlossen, dass die Stadt einfach umzieht. Vier Kilometer weiter in den Osten.

Der Weg bis dahin ist jedoch noch weit.

 

Ein internationaler Wettbewerb zum Umzug der Stadt und deren gleichzeitiger Neugestaltung wurde ausgeschrieben. Ein renommiertes Architekturbüro aus Göteborg hat die Ausschreibung zur Planung des neuen Kiruna gewonnen und möchte die neue Stadt naturnah, ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig bauen.

Das heißt, das Stadtzentrum wird entlang einer Hauptstraße mit eng stehenden Gebäuden gebaut, die den stürmischen Wind abhalten sollen; alle Häuser sind nicht mehr als drei Straßenblocks von der Natur entfernt und in jedem Viertel sollen sowohl Einfamilien-, Mehrfamilien- als auch Reihenhäuser entstehen. Außerdem sollen die äußeren Häuserreihen der Stadt besonders an die Widrigkeiten der Natur und die vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst werden.

Bis 2033 sollen die großen Institutionen und der Stadtkern fertiggestellt sein, in ca. 100 Jahren soll die Stadt komplett umgezogen sein.

Einige typische Gebäude der Stadt, darunter die Kirche soll erhalten bleiben und wird mit schwerem Gerät umgezogen. Einige andere historische Gebäude können das nicht, da sie nicht über die Straßen transportiert werden können.

 

Die meisten Bewohner sind scheinbar für den Umzug. Umzugsgegner gab es nur wenige. Der größte davon, die Oppositionspartei das Zentrum, befürchtet, dass viele Bewohner arm werden, da sie sich die neuen Mietpreise nicht mehr leisten können und dass soziale Strukturen verloren gehen oder zumindest leiden werden. Sie bemängeln, dass man sich wieder einmal vor den Bergwerksbetreibern duckt.

Die meisten aber sehen, dass Kiruna ohne das Eisenerzbergwerk auch in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht überleben kann. Denn auch in Zukunft wird das Bergwerk große Mengen an Eisenerz zu Tage fördern.

 

LKAB_Kiruna_2008

 

Sehenswertes:

Bergwerksführungen im Eisenerzbergwerk sind  in Kiruna ein Muss: Abfahrt ab Kiruna-Touristbüro im Sommer von 9.6.-22.8. um 9, 11, 13 und 15Uhr, ca. 30€ pro Person

Das Eishotel in der Nachbarschaft von Kiruna

 

Wandern in Kiruna und Umgebung:

Lappland Wanderführer

Kungsleden Wanderführer

Abisko Kebnenaise

Fjällkartan BD4 Kiruna Trekking- und Wintersportkarte 1:100.000

 

Kiruna Touristik

 

 

 

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Earth at Night - Die Erde bei Nacht

Nachts auf der Welt

 

Earth_at_night

 

Nachts, während viele Menschen schlafen, tut sich auf dem Erdenrund dennoch einiges.

Städte schlafen nie, in vielen Fabriken und Institutionen wird auch nachts gearbeitet und Lichter brennen sowieso.

 

Die Karte „Earth at night“ oder auf deutsch: „Erde bei Nacht“ zeigt als Weltkarte, die aus vielen einzelnen Satellitenfotos zusammengesetzt wurde, wo die Lichter überall brennen.

 

Klar erkennbar sind die großen Metropolen und Städte im Osten der USA – hier erkennt man sogar die Besiedelung in rechteckigem Muster -, das hell erleuchtete West- und Mitteleuropa und darin das zur Hälfte komplett beleuchtete Großbritannien.

In Asien fallen Indien mit vielen, aber recht kleinen Lichtquellen und das hellerleuchtete Japan auf. Ein interessantes Detail: die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist tatsächlich auch die Lichtgrenze.

 

Die Karte zeigt aber nicht nur elektrischen Licht. Es werden auch Lichtquellen gezeigt, die auf Feuer zurückgehen. Hier werden häufig Brandrodungen und Waldbrände dargestellt. Hauptsächlich sieht man sie in Australien, der Mitte und dem Süden Afrikas und im südamerikanischen Urwald.

 

Kaum zu glauben, aber wahr: man kann aus dem Weltall die Gasabfackelungen der großen Bohrfelder sehen. Auffällig ist hier ein großes Gebiet in Sibirien rund um die Stadt Norilsk. Die kleinen Gebiete auf der arabischen Halbinsel sind erkennen und tatsächlich auch die Abfackelungen auf den Bohrinseln in der Nordsee.

 

Und noch mehr unerwartete und auch viel kleinere Lichtquellen kann man im Japanischen Meer und weiter an der südostasiatischen Küste entlang sehen. Es sind die Lichter von großen Fischerbooten, die nachts unterwegs sind, damit am Morgen der frische Fisch auf den Märkten und in den Supermärkten ist.

 

So sieht man auf dieser Weltkarte wie schön unser Planet aus dem Weltall anzuschauen ist. Doch inzwischen gibt es viele Stimmen die gegen eine solche Erleuchtung der Erde sind.Denn oftmals kann auch von Lichtverschmutzung gesprochen werden, die das Leben der Menschen und Tiere auf vielfältige Weise verändert.

 

Die Karte der „Erde bei Nacht“ zeichnet sich trotzdem nicht nur durch die Darstellung der Lichter aus, es ist auch einfach eine schöne Karte, die sich hervorragend als Dekoration eignet, immer wieder Blicke auf sich zieht und auch zum Rätseln und raten einlädt. Denn die Erde weiß sich auch nachts in Szene zu setzen.

 

Link zur Weltkarte Earth at Night - Erde bei Nacht

 

Wandkarten, Reliefkarten, Posterkarten

 

Lichtverschmutzung.de

 

Autorin: Anna Stiefel

Email: anna@das-landkartenhaus.de

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Die wahnwitzige Welt des Sports - Heute: Kabaddi

 

kabaddi


Heute habe ich eine Sportart gefunden, die sich auch wunderbar im Sportunterricht einsetzen lässt. Ich bin sicher, Kinder begeistert dieses Spiel genauso wie die Profispieler in Indien.

Kabaddi ist ein Mannschaftssport in dem je zwei Mannschaften gegeneinander antreten. In jedem Team sind 7 Spieler und 5 Reservespieler. In zwei Halbzeiten à 20 Minuten geht es darum, dass der ausgesandte Räuber möglichst viele Spieler der gegnerischen Mannschaft in deren Spielfeldhälfte abschlägt.

Hört sich erst mal nicht so spektakulär an, aber: Der ausgesandte Räuber muss während seines Angriffs die Luft anhalten und fortwährend kabaddi kabaddi sagen. Die Gegner versuchen natürlich auszuweichen und noch mehr, sie versuchen den Räuber solange in ihrer Spielfeldhälfte zu halten, bis dieser Luft holen muss. Dann bekommen sie die Punkte.

Ein scheinbar einfaches Spiel, das sich für europäische Ohren vielleicht etwas banal anhört. Aber in Indien und auch anderen Ländern Südostasiens ist dieser Sport seit Jahrtausenden bekannt, beliebt und auch Tradition. Sogar Buddha soll ihn gespielt haben. Dabei braucht man eine gute Lunge und Durchsetzungsvermögen. Die Spieler sehen meist ähnlich bullig wie Rugby-Spieler aus. Man findet neben den Fangspiel-Elementen auch Ringkampf-Elemente.


Kabaddi, was auf Hindi „den Atem anhalten“ bedeutet, ist seit 1990 fester Bestandteil der Asia Games und die Verbände und Spieler arbeiten daran, die Sportart bei den olympischen Spielen zu etablieren.

Wer selbst einmal einem Kabaddi-Spiel beiwohnen möchte, kann das vor allem in Nordindien tun. Dort ist der Sport immer noch am populärsten vertreten.

Wer nicht so weit reisen möchte, kann Kabaddi ja einfach mal mit seinen Freunden ausprobieren...

 

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Kabaddi-Regelwerk auf englisch


Kabaddi Weltverband

 

Autorin: Anna Stiefel

Email: anna@das-landkartenhaus.de

 

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Die wahnwitzige Welt des Sports - Heute: Gorillalauf in London

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Gorilla Lauf in London

 

Gorilla Lauf? Laufen da Gorillas auf der Straße rum?

Ja, einmal jährlich rennen,laufen und gehen als Gorillas verkleidete Menschen eine 8km lange Strecke durch die Londoner City. Die Strecke beginnt am Minister Court, führt an einigen großen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Tower Bridge vorbei und endet wieder am Minister Court.

 

Warum tun die das?

 

Der Gorilla Lauf ist ein großer Sponsorenlauf, um die vom Aussterben bedrohten Gorillas zu retten.

Laut Veranstalter sind nur noch 880 Berggorillas übrig, deren Zahl mit Hilfe dieses Laufs wieder zunehmen soll. Außerdem soll die Armut in Zentralafrika gemindert werden, indem man Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Darum werden die Teilnehmer gebeten für Ihren Lauf Sponsoren zu finden. Ziel pro Person sind 200£ Sponsorengelder.

Und natürlich ist es eine Riesengaudi und nach dem Lauf gibt es für die laufenden Gorillas einen Bananensaft und die Preisverleihung in der Agenda Bar.

gorillas

Lust bekommen?

Der nächste Lauf startet am Samstag, den 16. September 2016 am Minster Court, Mincing Lane, London, EC3R 7DD.
Startgebühr sind 60£ für Erstläufer und 40£ für treue Fans. Für das Startgeld bekommt man ein Gorillakostüm zur Verfügung gestellt. Teilnehmen können alle ab 14 Jahren, Teams sind willkommen.

Natürlich sind auch Zuschauer willkommen, die die Läufer auf der Strecke anfeuern und im Ziel erwarten.

 

Mehr Informationen unter:

Tel: 0044 (0)20 7916 4974

 

http://www.greatgorillarun.org/

 

https://secure.gorillas.org/GGR16registration

 

https://youtu.be/c-Mv1P3LdjA

 

Die besten indischen Restaurants in London

 

 

Reiseführer und Stadtpläne:

 

Michael Müller London

 

Stadtplan London 1:10.000 Freytag & Berndt

 

Stadtplan London 1:8 000 Michelin

 

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Atlas der Seltsamkeiten - Heute: Die versinkende Kirche von Geamana

 

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Ca. 100 km südwestlich von Cluj-Napoca in Rumänien ragt der obere Teil einer einsamen Kirche aus einem roten See. Hört sich idyllisch und auch ein bisschen seltsam an.

Ist es auch. Die Kirche ist das letzte Mahnmal eines ganzen Dorfes, das einer Kupfermine zum Opfer gefallen ist.


Geamana war ein kleines idyllisches Dorf mit 300 Familien, die hauptsächlich von Landwirtschaft lebten. Als 1977/78 eine Kupfermine in der Nähe aufmachte, wurde ein Tailing-See für die Rückstände der Mine gebraucht. Das Dorf Geamana musste für diesen See weichen. Mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen wurde das Dorf von den Abwassern und Rückständen der Kupfermine überflutet. Manche Familien hatten nicht mal die Zeit ihr Hab und Gut zu retten. Die teils stark umweltgefährdenden Stoffe liegen nun auf dem Grund des Sees, der das Dorf verschwinden ließ. Einzig der obere Teil der Kirche ragt noch aus dem Wasser, das sich je nach Rückständen und Tageszeit in verschiedenen Farben zeigt.

43 Millionen Tonnen Tailing sind in den letzten Jahrzehnten hier abgelagert worden. Das Fassungsvermögen des Sees liegt bei 103 Millionen Tonnen.

Die Mine ist im Moment geschlossen. Eine Privatisierung der staatlichen Kupferfördergesellschaft ist bisher nicht gelungen. Vor allem wegen der 2011 abgelaufenen Umweltgenehmigung und den daraus folgenden umfangreichen Umweltinvestitionen, die ein neuer Eigentümer nach EU-Standards leisten müsste.

 

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Einige Familien leben immer noch am Rande des Sees, teilweise reicht das Wasser fast an ihre Häuser heran. Fauna und Flora haben schwerwiegende Schäden genommen. Vogelgezwitscher und Wasserrauschen gibt es hier nicht mehr. Ein beißender Geruch strömt meist von dem See aus.

Noch gibt es Trinkwasser aus den Brunnen, aber in den nächsten Jahren wir der Pegel des Sees weiter ansteigen und es werden noch einige Familien umsiedeln müssen.

Das Dorf Geamana ist fast ausgestorben. Hoffnung auf auf eine Wiederauferstehung gibt es eigentlich keine.


 

Autorin: Anna Stiefel

email: anna@das-landkartenhaus.de

 

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Reisen mit dem Frachtschiff

Abenteuer für Langsamreisende

 

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Sind Ihnen Flugzeuge suspekt? Zu eng, zu ruckelig, zu viel Achterbahn?

Alternative gefällig? Frachtschiffreisen. Aber Achtung! Die Fahrt mit dem Frachtschiff dauert einiges länger als ein Flug. Dafür ist es ein ganz anderes Reisegefühl als mit dem Kreuzfahrtdampfer.

 

Allein schon die Packliste und die Anfahrt unterscheiden sich maßgeblich.

Den Smoking brauchen Sie hier nicht, auch wenn die Mahlzeiten meistens mit Kapitän und Crew eingenommen werden. Legere Kleidung, dem Reisegebiet angepasst, reicht völlig. Eine Windjacke sollte auf jeden Fall mit, da der Wind mitunter auch an sonnigen Tagen stark sein kann. Internet und Telefon sind nicht auf jedem Frachtschiff vorhanden. Da ist es ratsam, sich vorher um Antenne, Weltempfänger und ähnliches zu kümmern. Rutschfeste Schuhe für die Fortbewegung an Bord sind ebenfalls einzupacken. Vergessen Sie nicht, genug Bargeld einzustecken, denn auch auf dem Frachtschiff kann man sich Getränke, Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf und Ähnliches kaufen.

 

Die Anfahrt erfolgt nicht über die üblichen Kreuzfahrthäfen, sondern über die Frachthäfen. Hier ist man grundsätzlich als Fußgänger in Gefahr, da schwere Geräte mit schweren Containern und anderen Frachten unterwegs sind. Man sollte sich vorher genau mit der Reederei absprechen, ob und wie man direkt zum Schiff kommt und was es zu beachten gibt.

 

Ist man dann auf dem Schiff angekommen, untergebracht und versorgt – es gibt hier übrigens jeden Tag Captn's Dinner – sollte man sich überlegen, wie man sich die Zeit vertreibt. Auf Frachtschiffen gibt es selten Entertainer, Fitnessräume oder Swimmingpools. Dafür ist man selbst dafür verantwortlich, seine Kabine in Ordnung zu halten.

Die Brücke zu besuchen ist grundsätzlich auch eine interessante Erfahrung, aber bitte vorher den Kapitän oder einen Offizier fragen.

Spannend ist auch, einfach die Länder, Schleusen, Flüsse und Häfen an sich vorbeiziehen zu lassen und Land und Leute aus einer ganz anderen Perspektive zu entdecken.

 

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Lust bekommen?

Inzwischen bieten schon diverse Reedereien an, mit dem Frachtschiff mitzureisen. Teils recht professionell mit relativ viel „Luxus“, teils auch sehr einfach. Viele Reisebüros haben inzwischen auch Angebote zu unterschiedlichen Routen und Preisen.

 

Hier eine Beispieladresse:

Frachtschiff-Reisen

 

Autorin: Anna Stiefel

email: anna@das-landkartenhaus.de

 

 

 

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Die wahnwitzige Welt des Sports - Heute: Schaukeln in Estland

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In Estland ist es üblich, dass auf jedem Dorfplatz eine Kiik, eine Schaukel, steht. Und das schon seit Jahrhunderten. Aber hier heißt schaukeln nicht das, was wir darunter verstehen. Nicht die popelige Kinderschaukel mit Holzgestell und Plastiksitz für ein Kind.

Nein, in Estland wird zu mehreren und im Stehen geschaukelt. Bis zu zehn Personen schaukeln hier in Gruppen und Ziel ist es, möglichst hoch zu schaukeln bzw. sogar einen Überschlag zu schaffen. Eine Sportart ist daraus erst in den letzten Jahrzehnten entstanden. Kiiking braucht Kraft, Geschicklichkeit, Technik und Mut.

Schaukeln ist in Estland nicht peinlich oder nur für Kinder. Überall gibt es Schaukeln und da stehen auch Erwachsene drauf. Schaukeln ist hier eine andere Möglichkeit des Fliegens. Die Freiheit, Selbstbestimmtheit, Selbstkontrolle, das alles macht das Kiiking, das Überschlagsschaukeln, aus. Hier kann man seine Grenzen austesten, Ängste überwinden und auch fliegen, ein bisschen Schwerelosigkeit erfahren.

Heute sind die Schaukeln fürs Kiiking verankerte Metallgestänge, höhenverstellbar und deutlich sicherer als die „Volksschaukeln“. Auch schaukelt man heute wieder allein. Dem Schaukelnden werden die Füße am Schaukelbrett und die Hände an den Stangen festgebunden, damit dieser am Höhepunkt nicht einfach runterfallen kann. Je größer die Strecke zwischen Schaukelbrett und Achse, desto schwieriger wird der Überschlag. Der Weltrekord bei den Männern liegt seit 2012 bei 7,03 Meter.

Doch Achtung! Kiiking ist nichts für schwache Mägen. Wer im Freizeitpark bei der großen Schiffschaukel ein komisches Gefühl im Magen hat, wird das beim Kiiking auch spüren. Außerdem immer sichern, wenn es an die Überschläge geht!

Kleiner Tipp am Rande: In der Senkrechten immer die Beine durchstrecken und sonst in die Hocke gehen zum Schwung holen bzw. mitnehmen.

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Bisher gibt es nur eine private Kiiking-Schaukel in Deutschland bei einem Sportlehrer in Kassel. Doch in Estland, wo der Sport sich langsam etabliert, findet man schon einige Wettkampfschaukeln und öfter die Schaukeln in Parks und auf großen Plätzen. Wer das Kiiking ausprobieren möchte, kann sich unter anderem hier vergnügen:

in der Nähe von Tallin:

Hageri, 79701 Kohila Parish, Estonia

KIKI-I Kätri Kaik

katri.kaik@kohila.edu.ee

+372 52 29397

 

bei Viljandi:

Elamuspank

Väike-Turu 3, Viljandi, Viljandi linn, Estonia

Kalvi Kants

kalvi@elamuspank.ee

+372 5288 292

Are Tints

are@elamuspank.ee

+372 5557 0661

 

bei Pärnu:

Seikle Vabaks

Mihkli 10, Pärnu, Pärnu linn, Estonia

Argo Linnamäe

info@seiklevabaks.ee

+372 56 500 550

 

Jõekääru kämping

Nurme, Sauga Parish, Estonia

KIKI-I Raimo Kärbik info@joekaaru.ee

+372 5022455

 

in der Nähe von Haapsalu:

Kiige Turismitalu

Läänemaa, Oru, Oru Parish, Estonia

KIKI-I Virve Randlepp info@kiigetalu.eu

+3725094207

 

in Valma am Vortsjärv-See:

Peetrimõisa Villa /Valma Seikluspark

Valma, Viiratsi Parish, Estonia

KIKI-I Kalle Kütt

kalle@peetrimoisavilla.ee

+372 50 36 906

 

Autorin: Anna Stiefel

email: anna@das-landkartenhaus.de

 

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Was man sich absolut nicht zu merken braucht... Teil 4

 

 

 

Heute gibt es wieder einige Reise-Fakten, die ihr nicht mehr aus dem Kopf bekommt und nie wieder braucht...

  • Britische Kinder bekommen ihre Weihnachtsgeschenke am 25. Dezember, nur die deutschstämmige königliche Familie beschert bereits Heiligabend.
  • Der magnetische Nordpol und der geografische Nordpol liegen mehr als 1000 Kilometer auseinander.
  • Auf der Liste der zehn europäischen Städte mit den meisten Autodiebstählen stehen nur italienische und englische Städte.
  • Isländer glauben nicht an den Weihnachtsmann, sondern an 13 kleine Weihnachtsmännchen.
  • Zu den Hauptexportgütern von Liechtenstein gehören falsche Zähne.
  • In Bhutan gibt es keine einige Ampel.
  • Nach einer Volksabstimmung im Jahre 1918 wollte das österreichische Bundesland Vorarlberg lieber zur Schweiz gehören – die lehnte aber ab.
  • Der Argentinier Emilio Marcos de Palma war am 7. Januar 1978 der erste Mensch der in der Antarktis geboren wurde.
  • Flugzeuge fliegen von West nach Ost schneller als umgekehrt. Das ist verursacht durch Jetstreams, die von West nach Ost wehen und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 500km/h erreichen.
  • Die österreichischen Alpen wandern pro Jahr eineinhalb Millimeter nach Osten.
  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wohnt in Jerusalem in der Gazastraße.
  • Das Departement für Gerichtsmedizin der Universität Wien befindet sich in der Sensengasse.
  • Indonesien ist mit einer Ausfuhr von ca. 5000 Tonnen pro Jahr die führende Exportnation für essbare Frösche; Hauptabnehmer ist Frankreich.
  • Eine sizilianische Partei stellte nach dem Zweiten Weltkrieg den Antrag, dass Sizilien Teil der USA wird. Die USA lehnten dies jedoch ab.
  • Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde, Monaco, das am dichtesten besiedelte.
  • Das iranische Kultusministerium hat Pferdeschwänze und Vokuhilas als unislamische Männerfrisuren verboten.
  • Limousine war ursprünglich die Bezeichnung eines Schutzmantels von Fuhrleuten aus der französischen Region Limousin.
  • Im US-Staat Oregon gibt es sowohl einen Ort, der Sisters heißt, als auch eine Stadt die Brothers heißt.

Habt ihr auch interessante Fakten, die niemand braucht? Gerne an mich schicken und bald gibt’s hier auch mehr.

 

Autorin: Anna Stiefel

email: anna@das-landkartenhaus.de

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Die wahnwitzige Welt des Sports - Heute: Basejumping im Lauterbrunnental

Basejump

 

 

 

 

 

 

Base-Jumping in Lauterbrunnen (Schweiz)


 

Das Lauterbrunnental liegt wunderschön im Herzen der Schweiz am Fuße von Eiger und Mönch zwischen Adelboden und Grindelwald. Der Ort Lauterbrunnen zieht Menschen aus aller Welt an, da er gut gelegen ist, um die beliebten Ski- und Wandergebiete rund um die Kleine Scheidegg und das Schilthorn zu erreichen. Senkrechte Felswände und grandiose Wasserfälle im Inneren der Felsen sind die Touristenmagnete der 2500-Einwohner-Gemeinde.


 

Doch die Felswände ziehen nicht nur Wanderer an. Im Lauterbrunnental werden im Jahr ca. 20.000 sogenannte Basejumps gestartet. Die Jumper und Wingsuit-Flieger haben hier gute Startbedingungen: die öffentlichen Verkehrsmittel bringen auch sie zu den Startpunkten ihrer Sprünge. Viele „Exitpunkte“ sind bequem mit der Bahn zu erreichen, manche haben aber auch anstrengendere Zugänge.

Gemäß Schweizerischem Luftfahrtrecht sind Basejumps legal, soweit gewisse Sicherheitsregeln vom Bundesamt für Zivilluftfahrt eingehalten werden. Und gefährlich kann es für Jumper und andere Fluggeräte durchaus werden in dem engen Tal. Doch davon lassen sich die Basejumper nicht abhalten. Obwohl die Gemeinde ihre Ortschaft nicht als Basejumper-Ziel bewirbt, spricht sich das in diesen Kreisen durch die sozialen Medien und über Videos auf diversen Plattformen immer mehr herum.

Der Kick am Basejumpen ist der freie Fall. Mit 200 km/h der Erde entgegen zurasen setzt Adrenalin frei. Das Stresshormon führt zu einem unvergleichlichen Hochgefühl und man kann durchaus auch süchtig nach ihm werden. Viele Jumper springen bis zu zehn Mal am Tag, genießen den Traum vom Fliegen in seiner reinsten Form.

Unter den Basejumpern sind Weltenbummler, Handwerker, Krankenschwestern, Kellner, Arbeitslose und Lehrer. Es gibt kein verbindendes Element bei den Jumpern, außer vielleicht das nach dem Sport, der ihnen etwas gibt, das sie sonst nicht finden.

Lebensmüde sind die wenigsten, eher im Gegenteil. Basejumper brauchen absolute Konzentration und Körperkontrolle, wenn sie lebend am Boden ankommen wollen. Die Zeit vom Absprung bis zum Auslösen des Fallschirms beträgt nur wenige Sekunden.


 

Und doch ist dieser Sport nicht unumstritten, auch in Lauterbrunnen nicht. Immer wieder kommt es zu Unfällen bei den Sprüngen. Schlagzeilen gibt es immer wieder dann, wenn einer der Basejumper zu Tode kommt. Auch das ist für die Bevölkerung nicht angenehm. Egal, ob jemand den Absturz mit anblicken muss oder den Toten findet, angenehm ist das nicht.

Viele Landungen geschehen auf den bewirtschafteten Feldern von Landwirten. Auch wenn die Gemeinde durch den Verkauf der Landekarten Entschädigungen zahlt, gibt es viele Gegner.

Denn die Jumper gehen inzwischen nicht mehr nur zu den bekannten und „erlaubten“ Absprungorten. Teilweise fliegen sie mit Gleitschirmen in Wildgebiete und schrecken dort die Tiere auf.


 

Für die gesamte Gegend ist das Basejumpen inzwischen auch ein großer Wirtschaftsfaktor des Tourismus geworden. Die Ausrüstung ist teuer, die Jumper bleiben meist mehrere Tage oder sogar den ganzen Sommer, die Landekarten müssen bei der Gemeinde gekauft werden.

Und dass Basejumpen mehr Unfälle als Bergsteigen, Klettern oder Skifahren hervorruft, ist tatsächlich nicht bewiesen.

Wer also selbst den Sprung wagen will – dabei sollte man schon mit mind. 300 Fallschirmsprüngen flugerfahren sein – oder einfach mal zusehen möchte wie Menschen von Felsen fallen, kann das im Lauterbrunnental an einigen Stellen tun.

lauterbrunnental
 

Lauterbrunnen liegt ca. 20 Minuten südlich von Interlaken mit dem Auto. Die Bahn fährt alle 20 Minuten.

Die Landekarte kostet SFr 25.- , ist gültig für ein Jahr und deckt die meisten Landestellen von Yellow Ocean, La Mousse, The Nose und Stechelberg ab. Sie kann im Horner Pub, in der Tourist Information oder im Valley BASE Gear at Air Time Cafe gekauft werden.


 

NLK 2520T Wanderkarte Lauterbrunnen 1:25.000

NLK 2520 Topografische Karte Lauterbrunnen 1:25.000

NLK 3323T Wanderkarte Lauterbrunnen 1: 33.333

Michelin 551 Straßenkarte 1: 200.000

Generalkarte Schweiz Straßemkarte 1:300.000


 

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http://www.hornerpub.ch/


 

http://www.air-glaciers.ch/lauterbrunnen/

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